CHE-Studienkredittest 2025: Brain Capital erneut unter den besten Anbietern
Der neue CHE-Studienkredittest 2025 ist veröffentlicht – und Brain Capital gehört erneut zur Spitzengruppe! Auch das Handelsblatt und tagesschau.de greifen die Ergebnisse auf und beleuchten dabei einen bedenklichen Trend: Seit 2014 ist die Zahl neu abgeschlossener klassischer Studienkreditverträge um rund 80 % gesunken. Im Jahr 2024 wurden bundesweit nur noch 12.965 neue Verträge abgeschlossen.
Angesichts stark steigender Mieten und Lebenshaltungskosten in vielen Hochschulstädten stellen sich zahlreiche Familien die Frage, wie ein Studium überhaupt noch finanzierbar ist. Umso überraschender ist der Rückgang bei etablierten Anbietern wie der KfW. Ein möglicher Grund: die Zinspolitik. Laut tagesschau.de liegt der aktuelle Zinssatz des KfW-Studienkredits bei 6,31 % – variabel verzinst. Im Inflationsjahr 2023 erreichte der Zinssatz sogar bis zu 9 %. Das bedeutet: Je höher die Inflation, desto stärker die Kreditbelastung.
ISA als alternative Finanzierungsform
Ein alternatives Modell bieten sogenannte Income Share Agreements (ISA). Bei Brain Capital setzen wir seit 20 Jahren auf dieses Prinzip: nachgelagerte, einkommensabhängige Zahlungen. Studierende erhalten während des Studiums finanzielle Förderung und zahlen erst im Gegenzug nach dem erfolgreichen Abschluss einen festen Prozentsatz ihres Einkommens.
Wer wenig verdient, zahlt wenig – oder gar nichts. Nur in Jahren mit gutem Einkommen werden Zahlungen fällig. Diese orientieren sich nicht am Zinsniveau oder der Inflation, sondern allein an der tatsächlichen finanziellen Leistungsfähigkeit der Absolvent:innen. Das macht das Modell besonders fair: Normalverdienende tragen kein Inflationsrisiko – lediglich bei sehr hohen Einkommen von Spitzverdienern kann die Inflation die Kappungsobergrenze beeinflussen.
Grundsätzlich schützt das ISA-Modell Studierende vor externen Risiken wie Zinsschwankungen oder wirtschaftlicher Unsicherheit. Wer später gut verdient, trägt durch seine Zahlungen zur Finanzierung der nächsten Studierendengeneration bei – ein solidarisches Prinzip.
Studienkredit vs. ISA – zwei Modelle, zwei Ansätze
Studienkredite und Income Share Agreements basieren auf unterschiedlichen Finanzierungslogiken – und können sich ergänzen. Beim Studienkredit ist der Zinssatz entscheidend, beim ISA das spätere Einkommen.
Doch wenn – wie aktuell beim KfW-Kredit – die Zinssätze hoch und zudem variabel sind, kann das potenzielle Kreditnehmende abschrecken. Laut Handelsblatt wäre eine Zinssenkung oder zumindest eine Zinsbindung angebracht – bislang bleibt beides aus. Das wirft grundsätzliche Fragen zur Zukunft der staatlich geförderten Studienfinanzierung auf. Immerhin benötigen jährlich rund 36.000 junge Menschen eine verlässliche Studienfinanzierung.
Fazit: Faire Finanzierung für die nächste Generation
Bei Brain Capital stehen faire, transparente und risikoarme Finanzierungsmodelle im Mittelpunkt. Unsere Beitragssätze sind einkommensabhängig, planbar und frei von externen Unsicherheiten.
Wer später überdurchschnittlich verdient, unterstützt mit seinen Zahlungen die nächste Generation von Studierenden. Genau dieses solidarische Prinzip ist der Kern des ISA-Modells – und unsere tägliche Motivation.
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